Silvia Székely Diplom Violinist/Violinteacher Silvia C.K
          Silvia Székely      Diplom Violinist/Violinteacher               Silvia C.K

Aktuelles

Violinunterricht für neue Schüler wieder ab September möglich.

Probestunden finden ab Schulanfang wieder statt

Und NEU   /   NEW

ONLINE-UNTERRICHT/Online lessons

Ausgeklügeltes System,

selbst entwickelt,

nur für euch!!

Well thought-out system, developed by myself, only for you!

Bevorzuge Kinder ab 5-7 Jahren und Fortgeschrittene Erwachsene

Impressum: siehe "Kontakt"

Erfahrung durch Unterricht

Wie ich dazu kam und warum ich diesen Service nun anbiete

Da ich nun doch schon einige Jahre unterrichte, fiel mir auf, dass ich häufig erwachsene Schüler bekomme, die von einem Therapeuten zu mir geschickt wurden.

Eigentlich als Ablenkung. Jedoch war es im Unterricht so, dass wir mehr über das Problem gesprochen hatten als das wir unterricht machten. Auch war es so, dass viele, sobald wir gemeinsam das Problem angegangen sind und es bewältigt wurde, diese Schüler schon wieder aufhörten, den Instrumentalunterricht zu besuchen.

Durch den privaten Unterricht bei Kindern oder mit Eltern im Unterricht, konnte ich auch oft Wechselwirkungen beobachten und durch diese auch einige Konflikte lösen, noch bevor sie zu einem riesen Problem wurden.

Sogar Freunde kommen oft zu mir, um sich beraten zu lassen, wenn sie nicht mehr weiter wissen und freuen sich immer, wenn sich alles aufgelöst hat und sie mit der entsprechenden Person wieder auskommen.

Daher beschäftigte ich mich in dem letzten Jahr auch zusätzlich mit Antworten, die ich mir im Internet von Therapeuten ansah, die anworten lieferten auf diverse Probleme im Job, mit Eltern, mit Kindern oder mit Freunden hatten.

Leider scheint es ein verbreitetes Phänomen zu sein, sich immer gleich zu distanzieren, alle Verantwortung von sich weg zu schieben und immer darin bestätigt zu werden, dass man selbst nie etwas falsch macht.

Auch ist Kontaktabbruch oft ein Lösungsweg.

Das ist oft aber leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn die Person, von der man sich distanzieren will, dem Menschen auch noch hinterher läuft oder die Person in einer Abhängigkeit ist. Nur so zB. Und das sind nur zwei Beispiele von ca. 100 Möglichkeiten, warum der Kontaktabbruch nicht immer funktioniert.

Abgesehen davon löst sich damit oft das Problem, welches schon ausgelöst wurde, nicht einfach auf. Im Gegenteil, meistens geht es wo anders weiter. Man verlagert es oftmals nur.

Als ich also diese Antworten von Therapeuten, aber auch Leuten im Netz, sah, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll und verstand auch plötzlich, warum wir Instrumentallehrer oft Schüler von Psychologen und Therapeuten bekommen. Sie sind mit dem Latein am Ende und haben mit bekommen, dass wir diese Fälle auf irgendeine Art lösen.

Auf fast alle Fragen, die ich im Netz fand, wusste ich selbst, was passiert war und hätte für (meistens, leider nicht immer) beide Parteien eine gute Lösung gefunden, ohne die Probleme zu verlagern.

Übrigens werden auch Krankheiten nicht selten ausgelöst. Wer etwas vergessen will, sagt sich nämlich "ich will das vergessen" und löst oftmals eine Demenzerkrankung aus, da er sich selbst dieses Kommando gibt.

Genauso, wie ein Lärmbelästigter oft Schwerhörig wird, weil er sich permanent sagt "ich will das nicht mehr hören" und dann blöderweise gar nichts mehr hört.

Eine Verdrängung von Problemen löst immer weitere Probleme aus. 

Wenn ihr eines habt und eine Lösung sucht, schreibt mich unter "Kontakt" an. Nehmt bitte keinen Unterricht, sondern fragt mich direkt! Die Preise stehen auf der "Fragt mich" Seite. Ihr bekommt eine Antwort, sobald das Geld eingegangen ist.

Fallbeispiele, die ich erlebte

Ein Kind ist überrascht, dass der Geigenunterricht verschoben wird und schreit plötzlich los.

Die Mutter rüttelt das Kind und wiederholt innerhalb 5 Min ein und denselben Satz: "Du stehst dir ja selbst im Weg".

Ich schaute mir dieses Schauspiel an und wunderte mich, dass dieser Mutter nicht auffiel, warum er sich selbst im Weg stand. So ein Satz bringt nichts. Denn auch, wenn er gut gemeint ist, ist er in diesem Fall nicht hilfreich, da er gleichzeitig wie ein Kommando wirkt. Sprich: man will das Gegenteil erreichen, gibt aber eigentlich das Kommando "Stehe dir selbst im Weg".

Das Phänomen kennt eigentlich jeder Mensch: Sag einem Kind "Lass das Ei nicht fallen" und prompt fällt es aus der Hand.

Aber warum ist das so?

Weil unser Gehirn für "nicht" eigentlich keine Funktion hat. Es gibt kein "Nicht". Erst Recht nicht bei Kleinkindern. 

Sagt man "Lass das Ei nicht fallen" entsteht im Kind die Vorstellung, wie ein Ei herunterfällt und der natürliche, körperliche Reflex öffnet die Finger des Kindes. Obwohl das Kind selbst es gar nicht will !!!

Hätte man gesagt: "Bring mir das Ei vorsichtig her", wäre die Vorstellung entstanden, wie man es vorsichtig an den Tisch bringt.

Selbst bei Erwachsenen passiert so etwas und man glaubt es kaum, aber je höher die Intelligenz und damit die Räumliche Vorstellungskraft, desto eher passiert es sogar, da diese Person das Bild des Ereignisses lebendig vor sich hat und die Reflexe des Körper einfach nur reagieren, ohne es zu wollen.

Eines Tages kam eine meiner sehr jungen Erwachsenen, welche von einem Therapeuten zu mir geschickt wurde, damit sie über ihre Probleme nicht nachdenkt und abgelenkt ist, extrem fahrig, durcheinander, aufgewühlt und fix und fertig in den Unterricht und sprudelte los über irgendwelche Dinge aus ihrer Arbeit, die ich absolut nicht verstand.

Ich musste sie erst einmal beruhigen, damit ihre Sätze einen Sinn ergeben konnten und wir gingen nach dem Unterricht in eine Pizzeria. Dort erzählte sie mir dann in Ruhe endlich von ganz vorne, was passiert war.

Wir hatten solche Pizzeria-Gespräche ab diesem Moment ca 8 Wochen lang, bis das Problem endlich gelöst und vom Tisch für sie war, um nicht mehr darunter leiden zu müssen.

Sie baute irgendwann zwar aus guten Gründen, aber am falschen Ort, Mist und ihr Chef nutzte dieses Ereignis gegen sie aus, wie wir das dann über diverse Briefe, die an sie und an andere Vorgesetzte weitergeleitet wurden, welche diese Briefe an sie weiterleiteten, um sie zur Rede zu stellen, herausfanden.

Es kam heraus, dass wenn sie ihre Ausbildung zu Ende führte, wäre sie sein Chef gewesen, da sie aber eine Frau UND auch noch blond war, war es für ihn wohl eines der grössten und schlimmsten Ereignisse in seinem Leben und legte ihr jeden Stein in den Weg, den er nur fand.

Ich musste ihr erklären, wie sie die zukünftigen Gespräche mit ihrem Chef führen musste, um nicht noch einmal in so eine Situation kommen zu können, jedoch musste sie auch einsehen, wo ihr eigener Fehler war, damit sie diesen im nächsten Job nicht wiederholte.

Sie musste zuletzt gegen ihn klagen und es haben sich noch 4 weitere Kollegen an dieser Klage beteiligt, die ähnliches mit diesem Chef erlebten. Sie gewann den Prozess, musste aber den Job trotzdem wechseln und die Konsequenzen ihres eigenen Fehlers tragen.

Natürlich hat man Rechte und man muss auch seine Grenzen wahren und man muss diese durchsetzen.

Jedoch ist "vergessen" absolut keine Lösung! VORSICHT! Mit "vergessen" besteht das Problem weiterhin!

Hätte sie diesen Fall verdrängt, würde sie immer und immer wieder in den selben Fehler hineintapsen und ihre Umgebung geradezu dazu erziehen, immer so mit ihr umzugehen, wie ihr Chef davor. Wahrscheinlich sogar Menschen, die eigentlich gar nicht so sind und am Ende entsteht sogar für sie selbst eine Phobie vor dem nächsten neuen Job.

Dass sie aus ihrem aber Fehler gelernt hat, ihre Konsequenzen zog, Verantwortung dafür trägt, es sich selbst zugestanden hat, hat sie dazu bewogen, nun einen tollen Job haben zu können, nette Kollegen zu haben, selbstsicher zu werden und glücklich zu sein.


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© Silvia Szekely